Ökologische Landwirtschaft

Ökologische Landwirtschaft

Ganz am Anfang, also im Jahr 2007, gab es auf diesem Stück Land überhaupt keine Landwirtschaft.
Nur ein paar Tiere, die im Wald oder auf Brachweiden herumliefen. In harter Arbeit hat Marco Bentzien über die Jahre rund 35 Hektar Agrarland geschaffen, weitere 70 sind in Arbeit. Diese Kultivierung ist sehr zeit- und kostenaufwändig. Selbstverständlich wurde kein Wald abgeholzt sondern nur Brachfläche bearbeitet. Der Prozess der Kultivierung dauert unter Umständen viele Jahre, denn der Boden muss mehrfach aufbereitet werden, damit er einigermaßen gute Erträge bringt. Heute ernten wir schon das Futter für unsere Kühe, Schafe und Pferde. Für die Zukunft planen wir, Bio-Getreide anzubauen, eventuell sogar Quinoa und ähnliche Exoten.

Der Wahlspruch „Qualität statt Quantität“ gilt auch hier. Wichtig sind uns gesunde Pflanzen, hochwertige Nahrung, glückliche Tiere und der Mensch als Teil des Ganzen. Marco Bentzien setzt auf langsames gesundes Wachstum, eine respektvolle und damit auch gemäßigte Ernte. Es geht darum, mit durchaus innovativen Mitteln der Natur zwar Produkte zu entnehmen, die Natur aber gleichzeitig zu schützen, zu erhalten und ihr etwas zurückzugeben. Ganz im Gegensatz zu der intensiven Industrie-Landwirtschaft, die leider noch an vielen Orten auf der Welt die natürlichen Ressourcen über Gebühr beansprucht und letztlich zerstört.

Gesunde Lebensmittel herstellen und den Fundo-Gästen und Kunden zur Verfügung stellen, das ist das erklärte Ziel von Marco Bentzien und gleichzeitig seine Leidenschaft. Heute schon werden frische Milchprodukte hergestellt wie Käse, Joghurt, Sahne und Butter, Fleisch von ausschließlich grasfressenden Tieren, hausgemachtes Brot und Gemüse aus eigenem Anbau in den Gewächshäusern, dazu Tees aus fundoeigenen Kräutern, Säfte aus diversen Früchten, sogar Naturheilmittel aus Pflanzen, die in dieser unbelasteten Umgebung wachsen.

Im El Momento, dem Fundo Restaurant, kann man das alles probieren.

 

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